Eine Erinnerungsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten
In Erinnerung an

Dr. med.
Chil-Majer Orzech
1889 - 1942

Quelle: „Fragebogen zur erstmaligen Meldung der Heilberufe.“ Warschau 1941. Główna Biblioteka Lekarska [Hauptbibliothek für Medizin, Warschau]
Quelle: „Fragebogen zur erstmaligen Meldung der Heilberufe.“ Warschau 1941. Główna Biblioteka Lekarska [Hauptbibliothek für Medizin, Warschau]

Dissertation 1913

Praxis in Warschau

Mitherausgeber der Zeitschrift Gastrologja Polska

Warschauer Ghetto

Dissertation Zürich 1913. Titelblatt. Quelle: Staatsbibliothek Berlin
Dissertation Zürich 1913. Titelblatt. Quelle: Staatsbibliothek Berlin
Quelle: Warszawski Kalendarz Lekarski 1928 (Warschauer Medizinalkalender 1928)
Quelle: Warszawski Kalendarz Lekarski 1928 (Warschauer Medizinalkalender 1928)
Erstausgabe von Gastrologja Polska Erstausgabe 1928. 
M. Orzech als Redaktionsmitglied
Erstausgabe von Gastrologja Polska Erstausgabe 1928. M. Orzech als Redaktionsmitglied
Chil-Majer Orzech, Fragebogen der deutschen Besatzer.  Quelle: Główna Biblioteka Lekarska (Hauptbibliothek für Medizin, Warschau)
Chil-Majer Orzech, Fragebogen der deutschen Besatzer. Quelle: Główna Biblioteka Lekarska (Hauptbibliothek für Medizin, Warschau)
Praxisanzeige von Chil-Majer [Miron] und Natalia Orzech. Quelle: Gazeta Żydowska, 3.+12.Oktober 1941, Nr. 93+97
Praxisanzeige von Chil-Majer [Miron] und Natalia Orzech. Quelle: Gazeta Żydowska, 3.+12.Oktober 1941, Nr. 93+97

Dr. med. Chil-Majer Orzech

  • 0‌3‌.‌0‌4‌.‌1‌8‌8‌9‌, Warschau
  • 1‌7‌.‌0‌4‌.‌1‌9‌4‌2‌, Warschau (Ghetto)
  • Mitglied seit 1930
  • Warschau
  • Facharzt für Innere Krankheiten, Spezialisierung in Gastroenterologie

Chil-Majer Orzech wurde am 30.4.1889 in Warschau geboren. Seine Eltern bekannten sich beide zur jüdischen Glaubensgemeinschaft (Vater: Moshe/Moritz Orzech, *1862; Mutter: Sura/Sury Orzech, geb. Curtelzon, *1862). Den Vornamen „Chil-Majer“ gab Orzech 1941 handschriftlich auf dem o.a. Fragebogen an und er wird hier beibehalten. Varianten in den Dokumenten sind: Chil-Maer, Miron, Miroslav/w. Chil-Majer erhielt seine Schulausbildung auf dem 5. Klassischen Warschauer Gymnasium. Zur damaligen Zeit stand Polen unter russisch-zaristischer Herrschaft. Eine eigenständige polnische Nation gab es erst nach 1918.

Orzech wurde 1905 aktenkundig wegen Aufbewahrung und Verbreitung regierungsfeindlicher Flugblätter. Mit der Beendigung seiner Schulzeit erhielt Orzech 1908 wegen Mitgliedschaft in einer revolutionären Vereinigung ein Aufenthaltsverbot für die Weichselregion [russisch besetztes Polen; Anm. I-Ko]. Chil-Majer Orzech ging – wie später sein älterer Bruder Manas Orzech (1886-1920) und zahlreiche andere polnische angehende Mediziner*innen – zum Studium nach Zürich.

 

Ausbildung und Wirkungsstätte

Im WS 1908 begann Orzech an der Züricher Naturwissenschaftlichen Fakultät und wechselte zum Sommersemester 1909 in die Medizin. Zum WS 1909 ging er an die Universität Erlangen. Gleichzeitig war dort Nesse-Serla [später Natalia; Anm.-I-Ko] Schenker/Szenkier, die er 1910 heiratete, immatrikuliert (geb. 31.12.1887 in eine Arztfamilie jüdischen Glaubens in Warschau. Ihre vier Geschwister studierten ebenfalls Medizin). Vermutlich kannten sich beide aus Warschau. Sie hatten nur eine Straße weit voneinander gewohnt. In Zürich schlossen beide 1913 ihr Medizinstudium erfolgreich ab. Mit der bei dem Kinderchirurgen PD Dr. Monnier erstellten Arbeit „Beitrag zur Kenntnis der akuten infektiösen Osteomyelitis“ wurde Chil-Majer Orzech 1913 promoviert.

Dissertation Zürich 1913. Titelblatt. Quelle: Staatsbibliothek Berlin
Dissertation Zürich 1913. Titelblatt. Quelle: Staatsbibliothek Berlin

Nesse-Serl Orzech-Schenker verfasste 1914 in Zürich ihre Dissertation im Fach Innere Medizin bei Prof. Dr. H. Eichhorst mit dem Titel „Über den Einfluss der Ernährung auf die Ausscheidung von Indol und Indican unter pathologischen Verhältnissen“.

Polen, das heutige Belarus und die Ukraine standen 1914/15 unter russisch-zaristischer Herrschaft. Chil-Majer Orzech und seine Ehefrau erhielten die Anerkennung ihres Schweizer Staatsexamens 1915 in Kiew. Im 1.Weltkrieg war Orzech ärztlich in der polnischen Armee tätig, zuletzt als Oberleutnant. Nachdem Polen 1918 seine Unabhängigkeit erhielt, trat Orzech der Polnischen Legion im polnisch-russischen Krieg bei. Erst 1920 kehrten er und seine Frau mit ihrer 1916 geborenen Tochter Jadwiga in das nun polnische Warschau zurück. Dort erhielten sie am 18.3.1920 ihre Berechtigung zur Ausübung ärztlicher Tätigkeit. Zur Ärztekammerwahl in Warschau 1922 sind Orzech und seine Frau wahlberechtigt gelistet.

Chil-Majer Orzech hat sich im Fach Innere Medizin speziell zum Arzt für Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheiten u.a. in Wien weitergebildet und 1924 seine offizielle Zulassung für dieses Fachgebiet erhalten. Seine Praxisadresse lautete 1929: Warschau, Dzielna 16. Natalia Orzech hatte sich in Gynäkologie und Geburtshilfe spezialisiert und praktizierte an gleicher Stelle. Chil-Majer Orzech versorgte zusätzlich Patienten im Jüdischen Krankenhaus Czyste.

Quelle: Warszawski Kalendarz Lekarski 1928 (Warschauer Medizinalkalender 1928)
Quelle: Warszawski Kalendarz Lekarski 1928 (Warschauer Medizinalkalender 1928)

Das große, modern eingerichtete Jüdische Krankenhaus im Ortsteil Czyste entstand bereits Ende des 19.Jahrhunderts und war für Patienten aller Religionen zugänglich. Es entwickelte sich zum führenden Klinikum Warschaus. Im Buch „The Martyrdom of Jewish Physicians in Poland” wird Orzech beschrieben: “he was very popular among the poor, frequently treating his patients without fee and even providing them with medicine”.

Orzech engagierte sich aktiv im Bereich Gastroenterologie. In Warschau fanden regelmäßig interdisziplinäre Treffen mit gastroenterologischem Schwerpunkt statt. Orzech stellte u.a. Patienten mit Enterocolitis, Magentuberkulose, Duodenalfistel vor. Ab 1925 sind von ihm verfasste Rezensionen zu gastroenterologischen Themen in der Warschauer Ärztezeitung, Sektion Gastroenterologie nachweisbar.

Die polnische Gastroenterologie ist 1909 aus der Medizinischen Gesellschaft in Warschau hervorgegangen und stellt damit die erste Gastroenterologische Gesellschaft Europas dar. Erst 1926 durfte sie sich offiziell Polski Towarzystwo Gastroenterologii (PTG) nennen (Präsident: Dr. Ignacy Grundzach). Unter dem Vorsitz von Bronislaw Wejnert wurde 1928 die gastroenterologische Zeitschrift Gastrologja Polska gegründet. In seiner Eröffnungsrede betont Grundzach die „Einbindung herausragender medizinischer Kräfte an der wissenschaftlichen Arbeit“. Orzech gehörte dazu und war von 1928-1939 Mitglied der Redaktionskommission. Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift enthielt Übersichtreferate national und international renommierter Ärzte aus Gastroenterologie und angrenzender Fachrichtungen, Kasuistiken, Reviews und Zusammenfassungen von Kongressen. In ihrer Erstausgabe wird Orzech mit einem Vortrag bei einem der monatlichen Treffen der PTG über „Die enterale Ernährung mittels Jejunalsonde bei Duodenalfistel (Einhorn-Methode)“ genannt.

Erstausgabe von Gastrologja Polska Erstausgabe 1928. 
M. Orzech als Redaktionsmitglied
Erstausgabe von Gastrologja Polska Erstausgabe 1928. M. Orzech als Redaktionsmitglied

Ihre Praxis verlegten Chil-Majer und Natalia Orzech in die Sienkiewicza-Strasse. Gleichzeitig oblag Chil-Majer Orzech die Leitung der Klinik/des Ambulatoriums von Dr. Adam Zamenhof. Adam Zamenhof war wie sein Vater, Ludvik Zamenhof, ein renommierter Augenarzt. Ludvik Zamenhof war der Erfinder der Sprache Esperanto. Nach ihm sind zahlreiche Straßen und Plätze in Polen und international benannt. Adam Zamenhof war Leiter der Augenklinik im Jüdischen Krankenhaus Czyste. Im September 1939 wurde er von der SS/Gestapo aus seiner Position entfernt und erschossen.

Chil-Majer Orzech steht als Magen-Darm-Arzt im Ärzteverzeichnis von Warschau. 
Quelle: Medizinisches Jahrbuch der Republik Polen 1936+38, Jahrgang 2/3
Chil-Majer Orzech steht als Magen-Darm-Arzt im Ärzteverzeichnis von Warschau. Quelle: Medizinisches Jahrbuch der Republik Polen 1936+38, Jahrgang 2/3
Klinik von Dr. A. Zamenhof, Zamenhofa-Str. 9, Tel.11-03-17, gegr. 1932, Leitung: Dr. Orzech Chil Majer. Quelle: Medizinisches Jahrbuch der Republik Polen 1936, Jahrgang 2
Klinik von Dr. A. Zamenhof, Zamenhofa-Str. 9, Tel.11-03-17, gegr. 1932, Leitung: Dr. Orzech Chil Majer. Quelle: Medizinisches Jahrbuch der Republik Polen 1936, Jahrgang 2

 

1939

Nach dem Überfall Polens durch die Deutsche Wehrmacht am 1.September 1939 flohen Chil-Majer und Natalia Orzech in das russisch regierte und besetzte Wolkowysk (heute Volkovysk, Belarus) unweit der polnischen Grenze. Orzech erhielt eine Stelle im dortigen Krankenhaus. Als die Deutschen im Herbst 1941 in Wolkowysk einmarschierten, flohen Chil-Majer und Natalia Orzech zurück nach Warschau. Das Warschauer Ghetto war inzwischen mit einer Mauer verschlossen und streng kontrolliert. Um arbeiten zu dürfen mussten sie am 5.September 1941 den „Fragebogen zur erstmaligen Meldung der Heilberufe“ ausfüllen. Ihre Praxis lag im Warschauer Ghetto in der Sienna-Strasse.

Chil-Majer Orzech, Fragebogen der deutschen Besatzer.  Quelle: Główna Biblioteka Lekarska (Hauptbibliothek für Medizin, Warschau)
Chil-Majer Orzech, Fragebogen der deutschen Besatzer. Quelle: Główna Biblioteka Lekarska (Hauptbibliothek für Medizin, Warschau)
Nesa-Serla Orzech, Fragebogen der deutschen Besatzer. Quelle: Główna Biblioteka Lekarska (Hauptbibliothek für Medizin, Warschau)
Nesa-Serla Orzech, Fragebogen der deutschen Besatzer. Quelle: Główna Biblioteka Lekarska (Hauptbibliothek für Medizin, Warschau)

Nur einen Monat später verlegten sie ihre Praxis innerhalb des Ghettos in die Żelazna-Str. und hielten erneut Sprechstunde in der Klinik Zamenhofa 9.

Im Januar 1942 wurde Chil-Majer Orzech unter einem Vorwand verhaftet und von der Gestapo in das berüchtigte Gefängnis Pawiak verschleppt. Wenige Wochen danach wurde er – nach einem Bericht von Jonas Turkov – am „blutigen Freitag“ 17.4.42 von der SS/Gestapo ermordet. Sein Grab ist unbekannt.

 Natalia Orzech floh aus dem Warschauer Ghetto in die „arische Zone“ Warschaus und tauchte unter. Die deutschen Besatzer lockten Ausreisewillige jüdische Bewohner 1943 in das Polski-Hotel und versprachen freies Geleit. Stattdessen erfolgte die Deportation (unter der Bezeichnung „Polski-Falle“ bekannt geworden). Im Arolsen Archiv finden sich Dokumente, die Zeugnis von der Suche der Tochter Jadwiga Vetter, geb. Orzech, nach ihrer Mutter geben. Zuletzt hatte sie sich 1943 aus der Nähe von Hannover gemeldet (KZ Bergen-Belsen?). Vermutlich wurde Natalia Orzech in der Shoah ermordet (Yad Vashem)

Die Tochter Jadwiga Orzech war nach dem Abitur 1935 nach Wien gegangen um an der Kunstgewerbeschule Innenarchitektur und Keramiklehre zu studieren. Vom Besuch der Mutter in Wien schreibt ihr Kommilitone Gottlieb Glückselig in seiner Autobiographie. Jadwiga trat zur katholischen Kirche über und heiratete den Architekten Hans Vetter. Beide flohen 1938 nach England. Nach ihrer Trennung heiratete Jadwiga den Diplomaten Roman Rostowski. Ihr Sohn ist Jan Vincent-Rostowski, Ökonom und früherer Finanzminister Polens.

Anstelle eines Grabsteins für Dr. Chil-Majer Orzech und Dr. Nesa-Serla Orzech steht hier der Gedenkstein an ihre Tochter Jadwiga Rostowska, geb. Orzech. Quelle: https://www.findagrave.com/memorial/166548129/roman-rostowski
Anstelle eines Grabsteins für Dr. Chil-Majer Orzech und Dr. Nesa-Serla Orzech steht hier der Gedenkstein an ihre Tochter Jadwiga Rostowska, geb. Orzech. Quelle: https://www.findagrave.com/memorial/166548129/roman-rostowski

Nesa-Serla Orzechs älterer Bruder Dawid Szenkier (1886-1963; er nannte sich nach 1945 Tadeusz Mazurek) war 1942 im Warschauer Ghetto, konnte jedoch untertauchen, in Łódź arbeiten und wurde nach 1945 ein sehr renommierter Urologe. Er war Gründungsmitglied der Polnischen Urologischen Gesellschaft. Der Bruder Nikodem Szenkier war in Warschau Gynäkologe. Er wurde in der Shoah ermordet. Der Bruder Michael Szenkier (später Kerr) überlebte das KZ-Litzmanstadt/Łódź und ging nach England.

 

Eigene Publikationen (Auswahl)

  1. Orzech, M.[iroslaw]. 0 czynności wydzielniczej żołądka w gruźlicy płuc. KwKl. 26.V.3. s.200 (Orzech, Miroslaw. Über die Sekretionsfunktion des Magens bei Lungentuberkulose. Klinisches Vierteljahrbuch des Jüdischen Krankenhauses Warschau 1926; V.3. s.200)
  2. Orzech, M. i Mesz, N. Pokaz - przewl. zap. wrzodzie- jące okrężnicy, lecz, zapomocą zgłębnika jelitowego Einhorna. WCL. R. 1925, S. 191 (Orzech, M. und Mesz,N. Demonstration- chronische Colitis ulcerosa, behandelt mit der Einhorn-Darmsonde. Warschauer Medizinische Zeitschrift 1925, S.191).

Beitrag von Prof. Dr. Irmtraut Koop, Hamburg. Stand 26.1.2026


Quellen und Literatur
zu den Quellen
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Quellen/Literatur/Weblinks

Biografie von Dr. med. Chil-Majer Orzech

Quellen

Archiwum Państwowe w Warszawie. Akta stanu cywilnego wyznania mojżeszowego w Warszawie, 1858-1914 (Personenstandsregister der jüdischen Gemeinde Warschau) Reference code:  72/200/0/-/54 (Geburtseintrag)

Archiwum Główne Akt Dawnych. Reference code: 1/247/0/1/4130 (Aufenthaltsverbot 1908)

Główna Biblioteka Lekarska (Hauptbibliothek für Medizin, Warschau). Fragebogen zur erstmaligen Meldung der Heilberufe. Warschau 1941: Chil-Majer Orzech; Nesa-Serla Orzech

Literatur

Orzech, Chil-Maer.  Beitrag zur Kenntnis der akuten infektiösen Osteomyelitis. Zürich, Kobold-Lüdi 1913

Ciesielska, Maria. The doctors in the Warsaw Ghetto. Boston, Academic Studies Press 2022

Falstein, Louis (Hrsg.). The Martyrdom of Jewish Physicians in Poland. S.427f. New York, Exposition Press, 1963.

Glückselig, Leo. Gottlob kein Held und Heiliger! S.103-8. Wien, Picus-Verlag 1999

Jenss, Harro. Grußwort Partnerland Polen. In: Tagungsprogramm Viszeralmedizin 2017, S.20-1

Lensky, Mordechai. A physician inside the Warsaw Ghetto. Jerusalem, Yad Vashem 2009

Marzec, Wiktor. Die Revolution 1905 bis 1907 im Königreich Polen – von der Arbeiterrevolte zur nationalen Reaktion. In: Arbeit-Bewegung-Geschichte. Zeitschrift für historische Studien 2016/III, 27-46

Offer, Miriam. White coats in the Ghetto. Jerusalem, Nathan Shlomo Press 2020

Turkov, Jonas. C’était ainsi: 1939-1943, la vie dans le ghetto de Varsovie. S.142f. ohne Ort, Austral 1995

Wieder, Christina. Von der Kunstgewerbeschule zur Reichshochschule für angewandte Kunst 1938–1945. In:  Reinhold, Bernadette und Wieder, Christina. „Sonderfall“ Angewandte. Die Universität für angewandte Kunst Wien im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Jadwiga Orzech und Hans Adolf Vetter, S.166-8. Berlin, De Gruyter 2024

Matrikeledition Universität Zürich: https://www.matrikel.uzh.ch/active/static/16153.htm

Polskie Towarzystwo Gastroenterologii (PTG) https://ptg-e.org.pl/o-nas/historia/

Gastrologja Polska: https://jbc.bj.uj.edu.pl/en/dlibra/publication/941945/edition/905689

 Warszawski Kalendarz Lekarski 1929 (Ärztekalender Warschau). Mazowiecka Bibliotheka Cyfrowa. https://mbc.cyfrowemazowsze.pl/dlibra/publication/40974/edition/38659?language=en

Rocznik Lekarski Reczypospolitej Polskiej 1936 (Medizinisches Jahrbuch Polen) https://www.wbc.poznan.pl/dlibra/publication/56000/edition/72096/content

Gazeta Żydowska 1941, Nr.93+97. Centralna Biblioteka Judaistyczna. https://cbj.jhi.pl/collections/804104

Jewishgen.org:  Polish Martered Physicians. https://www.jewishgen.org/databases/jgdetail_2.php

Letzter Zugriff: 11.11.2025

https://collections.arolsen-archives.org/en/search/topic/6-3-1-1_06030101-152-010?s=Natalja%20Orzech letzter Zugriff: 13.1.2026

Yad Vashem: letzter online Zugriff: 15.1.2026

https://collections.yadvashem.org/en/search-results/Miron%20Orzech?page=1#relevant

https://collections.yadvashem.org/en/names/1277934 (Natalia Orzech)

https://www.findagrave.com/memorial/166548129/roman-rostowski