Eine Erinnerungsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten
In Erinnerung an

Dr. med.
Erwin Cohnreich
1889 - Januar 1943

Dissertation, München 1913
Dissertation, München 1913

Mitglied seit 1926

Frühe Niederlassung als Specialarzt für Magen- und Darmkrankheiten in Berlin

Dr. med. Erwin Cohnreich

  • 3‌0‌.‌0‌4‌.‌1‌8‌8‌9‌, München
  • J‌a‌n‌u‌a‌r‌ ‌1‌9‌4‌3‌, Lancashire, England
  • Mitglied seit 1926
  • Geflohen 1936, England
  • Berlin
  • Niedergelassener Facharzt für Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheiten

“Ich, Erwin Cohnreich, bin am 30. April 1989 zu München in Bayern geboren. Im Juli 1908 absolvierte ich nach 9-jährigem des humanistischen Maximiliansgymnasium zu München die Reifeprüfung und begann im Herbst des gleichen Jahres mein medizinisches Studium mit einem Semester an der Universität Berlin. Die übrigen neun Semester studierte ich in meiner Vaterstadt München”, so Erwin Cohnreich im Lebenslauf seiner Dissertationsschrift.

 

Studium und Wirkungsstätte

1913 erfolgte die Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit der Arbeit „Bestimmungen der Erythrocytenresistenz besonders im Dienst der Krebsdiagnose“, die er bei Richard May an der Medizinischen Poliklinik erarbeitet hatte.

Cohnreich war aktiver Teilnehmer am Ersten Weltkrieg.

Er war als Facharzt für Magen-Darm-Krankheiten in Berlin niedergelassen. Weitere Quellen sind bisher unbekannt.

 

Flucht nach Großbritannien 1936

Im Sommer 1936 floh Cohnreich aus Deutschland und befand sich seit Juli 1936 in England. 1939 – nach Beginn des zweiten Weltkriegs – wurde er von der Internierung als Enemy Alien in England befreit.

Weitere Details zu seinem Leben in England sind bisher nicht bekannt.

Erwin Cohnreich starb 53-jährig im Januar 1943 in England.

Eigene Publikationen (Auswahl)

  1. Erythrocytenresistenz und Krebsdiagnose. Klin Wschr 1912; 5: 50-52

Quellen und Literatur
zu den Quellen
Zurück

Quellen/Literatur/Weblinks

Biografie von Dr. med. Erwin Cohnreich

Verzeichnis der Quellen

  • Berliner Adressbuch für das Jahr 1930. Zentral und Landesbibliothek Berlin. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-3955025
  • Cohnreich E. Medizinische Fakultät Universität München. Dissertation 1914
  • Mitgliederliste (D)GVS 1926 bis 1932, Archiv der DGVS, Berlin
  • Reichsmedizinalkalender 1933. Digitale Sammlung der ZB Medizin – Informationszentrum für Lebenswissenschaften. Im Internet: https://digital.zbmed.de/medizingeschichte/periodical/structure/4948689

Verzeichnis der Weblinks

  • Ancestry Ireland Unlimited Company. ancestry (Recherche zu Geburts- und Sterbedaten sowie zu den Schiffs-Passiergierlisten Europa-USA). Im Internet: https://www.ancestry.de/; Stand: 25.11.2020