Eine Erinnerungsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten
In Erinnerung an

Dr. med.
Julius Schlesinger
1882 - unbekannt

Dissertation, Berlin 1906
Dissertation, Berlin 1906

Mitglied seit 1926

Dr. med. Julius Schlesinger

  • 1‌0‌.‌0‌2‌.‌1‌8‌8‌2‌, Berlin
  • u‌n‌b‌e‌k‌a‌n‌n‌t‌
  • Mitglied seit 1926
  • Niedergelassener Facharzt für Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheiten

„Ich, Julius Schlesinger, wurde am 10. Februar 1882 zu Berlin als Sohn des Kaufmanns Hermann Schlesinger und seiner Ehefrau Sophie, geb. Bradt, geboren und bin mosaischer Konfession. Ich erhielt meine Gymnasialbildung auf dem Friedrichs-Gymnasium zu Berlin, wo ich am 9. März 1901 das Reifezeugnis empfing“, schrieb Julius Schlesinger im Lebenslauf seiner Dissertationsschrift.

 

Ausbildung und Wirkungsstätte

Nach dem Abitur studierte Schlesinger Medizin in Berlin. Das Studium wurde 1903/04 durch den Militärdienst als „Einjährig-Freiwilliger“ in Würzburg unterbrochen. Nach dem Physikum in Würzburg setzte Schlesinger sein Studium in Berlin und Freiburg fort. In Freiburg legte er am 27.07.1906 das Staatsexamen ab. Im gleichen Jahr wurde er mit der Arbeit „Über einen Fall völlig symptomlos verlaufener multipler Aneurysmabildung in der Aorta bei chronischer Lungenphthise“ promoviert, die er bei Christian Bäumler an der Freiburger Medizinischen Universitätsklinik erarbeitet hatte.

Zu welchem Zeitpunkt sich Julius Schlesinger in Berlin als Facharzt für Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheiten niederließ, war bisher nicht eruierbar. Ebenso fehlen bisher weitere biographische Daten.


Quellen und Literatur
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Quellen/Literatur/Weblinks

Biografie von Dr. med. Julius Schlesinger

Verzeichnis der Quellen

  • Bayerische Staatsbibliothek München. Schlesinger J. Dissertation: Über einen Fall völlig symptomlos verlaufender multipler Aneurysmabildung in der Aorta bei chronischer Lungenphthise. Freiburg 1906. BSB, Sign. Diss F 22.78: 31

Verzeichnis der Weblinks